Theaterskripte


Scribeo

Inhalt

Scribeo ist ein hauptsächlich im Geheimen agierender Literat. Mit dem Wissen, das er sich während der Ausbildung in einem Kloster angeeignet hat, prangert er jedes kleine Vergehen und Moralverhalten, insbesondere der Stadtoberen, an. Dadurch besitzt er viele Feinde, die ihm deshalb nach dem Leben trachten.

Sein größter Widersacher ist Bruno, welcher auch der Vater von Avelina, seiner Angebeteten, ist. Mit Henricus, der als Fremder in die Stadt kommt und sich alsbald als Scribeos Bruder zu erkennen gibt, heuert Bruno den potentiellen Mörder an. So hat Henricus zwei Gründe seinen Bruder zu töten, denn beide haben sich siebzehn Jahre lang nicht gesehen. Als Scribeo, der eigentlich Tancred heißt, noch ein Kind war, hatte Henricus aus Habgier zunächst die eigenen Eltern getötet und dann versucht auch Scribeo zu ermorden. Schwer verletzt konnte dieser aber überleben; auch deshalb, weil er von Bruder Hartwin, dem Mönch, gefunden wurde.

Scribeo wird von Odilia vor dem Mordkomplott gewarnt. Als sich dann aber die beiden Brüder begegnen, bittet Henricus Scribeo um Rücknahme eines Fluches, den er von ihm auferlegt vermutet und ihm bisher sieben von neun Kindern nahm. Scribeo fühlt sich für den Fluch nicht verantwortlich, weshalb Henricus aus Verzweiflung zum Schwert greift. Carolus, Scribeos Diener, kann gerade noch eingreifen. Er wird daraufhin von Scribeo zu Hartwin und Siward, einem langjährigen guten Freund Scribeos, geschickt, um beide zu Hilfe zu holen.

Maria, Odilias Ziehtochter, die ebenfalls in Scribeo verliebt ist, weiß ebenfalls von dem Mordkomplott. Mit einer List versucht sie ihn von Avelina abzulenken und für sich zu gewinnen. Odilia kommt ihr dabei mit einem lang verschwiegenen Geheimnis gegenüber zu Hilfe. Damit konfrontiert, gelingt es ihr Bruno zu erpressen und ihn somit von seinem ursprünglichen Mordplan ein Stück weit abzubringen.

Als dann aber Siward vor Scribeos Augen hinterhältig von Henricus getötet wird und auch Odilia Opfer ihrer Habgier wird, kommt es zu einem Kampf zwischen den beiden Brüdern, den Scribeo gewinnen kann. Unfähig, seinen mordlüsternen Bruder zu töten, wird Scribeo ein weiteres Mal von Henricus angegriffen, wobei dieser eher zufällig in das Schwert seines Gegenübers rennt. Weil Henricus zunächst schwer verletzt ist, sticht Scribeo ein weiteres Mal – dann aber bewusst - zu, um seinem Bruder damit ein endgültiges Ende zu bereiten.

Im Rausche der neu gewonnenen Macht schwört er Bruno Rache und will nun auch diesen für seine Hinterlist töten.



Besetzung
6 Herren + 5 Damen

Spielzeit
ca. 150 Minuten

Verlag
Derzeit nur über den Autor erhältlich.
Das Manuskript wurde noch nicht zur Bewerbung an Verlage geschickt.